Mai, Biezen Wien

Der Mai im Bienenvolk

Der Mai ist für die Bienen paradiesisch: Nektar und Pollen strömen ins Volk! Die Königin kann bereits im April ihre maximale Legeleistung erreichen und abhängig von der Tagestemperatur bis zu 2000 Eier legen. Ein weiteres Wachsen des Brutnests ist ab jetzt nicht mehr möglich. Täglich schlüpfen nun bis zu 2000 Jungbienen, die sich vor allem im Brutbereich aufhalten. Das Ungleichgewicht vom Frühling, wo sich eine Jungbiene um mehrere Brutzellen kümmern musste, verschiebt sich in die andere Richtung. Es sind weit mehr Jungbienen vorhanden, als Zellen zu pflegen sind. Im Brutbereich ist nicht genug Platz für all die Jungbienen – sie werden auf die Seitenwaben und nach oben in den Honigraum gedrängt. Auch die Königin ist in ihrer Bewegung eingeschränkt und bewegt sich langsamer und über kürzere Strecken. Das führt dazu, dass ihr langlebiges Fußabdruck-Pheromon nicht mehr ausreichend auf den Waben verteilt wird und ihre Legeleistung sogar abnimmt. Ein weiteres wichtiges Pheromon, auch als Königinnensubstanz bekannt, wird von der Oberkieferdrüse der Königin produziert und nur im direkten Kontakt der Bienen mit der Königin von ihrem Körper abgeleckt und im Stock verteilt. Auch hier findet ein geringerer Pheromontransport an die Bienen statt, vor allem in die Randbereiche des Stockes. Das Verhältnis von offener zu verdeckelter Brut verschiebt sich immer stärker Richtung verdeckelter Brut. Tendenziell führt der „Duft“ von verdeckelter Brut zu einem langsameren Reifen der Jungbienen. Sie bleiben länger in einem Pflegebienenstadium. All diese Effekte führen schlussendlich zu einem Resultat: Im Bienenstock befindet sich eine große Mehrheit an jungen Bienen, die nicht in ausreichendem Kontakt mit ihrer Königin stehen. Sie werden beginnen, Weiselzellen zu pflegen und legen somit den Startschuss für einen Bienenschwarm. Dieser Prozess beginnt ca. vier Wochen vor dem Auszug eines Schwarms und steigert sich durch den immer weiter steigenden Anteil an frisch schlüpfenden Bienen im Volk: Für uns Imker*innen hat nun die Schwarmzeit begonnen.[1]

Schwarmfakten

  • Erst ab einer Volksstärke von 20.000 Bienen (ca. eine volle Ganzzarge) ist ein Bienenvolk geschlechtsreif und somit schwarmfähig.
  • Die Pheromonverteilung und Produktion der Königin ist stark entscheidend dafür, ob sich Schwarmstimmung im Volk durchsetzt. Dabei ist zu beachten, dass junge Königinnen tendenziell mehr Pheromon produzieren können als alte.
  • Die Pheromonproduktion einer Königin steigt mit ihrer Legeleistung. Ist die Legemöglichkeit durch verhonigen oder verpollen des Brutnestes eingeschränkt, sinkt sie.
  • Wenn die maximale Brutgröße erreicht ist (21*2000 Zellen = 42000), kann das Brutnest nicht mehr erweitert werden! Das sind 5 Jumbo/Dadant-, 7 Zander-, 8 Einheitsmaß- und 10 Flachzargenrähmchen.

Das Entfernen von Drohnenbrut verschiebt den Fortpflanzungstrieb in Richtung Schwarm! [2]

Arbeiten am Bienenvolk

Der Schwarm ist ohne Zweifel ein beeindruckendes Naturereignis und wohl auch aus Sicht der Biene eine ausgezeichnete Strategie, um sich zu vermehren. Für uns Imker*innen bedeutet er aber Arbeit, Gefahr beim Einfangen und auch Einbußen bei der Honigernte. Ein Volk, das seine Energie in Fortpflanzung steckt und sich teilt, hat dementsprechend weniger Ressourcen, sich um das Honigsammeln zu kümmern.

Wir versuchen, dem Schwärmen vorzubeugen, bevor die Bienen beginnen, Weiselzellen anzulegen. Weiselzellen zu suchen und auszubrechen überzeugt uns nicht. Es ist nicht nur zeitaufwändig, sondern es widerstrebt uns auch, den Brutbereich zu oft zu stören. Wir sind außerdem der Meinung, dass ein Volk, das bereits in Schwarmstimmung ist, sich davon nur sehr ungern abbringen lässt. Bereits eine unentdeckte Weiselzelle kann die ganze investierte Arbeit zunichte machen.

Im Idealfall bestehen unsere Kontrollen des Brutbereichs während der Saison nur darin, die Zeichen einer Königin zu lesen. Finden wir Brut in allen Stadien, wissen wir, dass eine legende Königin da ist. In Verdachtsfällen kontrollieren wir das Drohnenrähmchen, da Weiselzellen unserer Erfahrung nach oft dort gebaut werden. Weitere Indizien, die uns zu einer genaueren Kontrolle bringen, sind etwa aggressive Bienen, eine sehr langsame Entwicklung von Völkern oder ein plötzlicher Baustopp. Dieser kann wieder besonders gut am Drohnenrähmchen beobachtet werden. Ob ein Volk sich anders entwickelt als der Durchschnitt, ist meist schon beim Erweitern mit Honigräumen zu erkennen. Auch ein überdurchschnittlich schnell gefüllter Honigraum kann auf einen Schwarm hinweisen. In diesem Volk gibt es auf Grund von Platzmangel im Brutbereich (verhonigen/verpollen) weniger Brutzellen und somit weniger Arbeit für das Volk und mehr Bienen können für das Sammeln rekrutiert werden.
Wir versuchen, Kontrollen stets mit anfallenden Arbeiten zu verbinden, um dadurch die Bienen möglichst selten zu stören und uns unnötige Arbeitsschritte zu ersparen.

Brut in allen Stadien bedeutet: Eier, offene Brut und verdeckelte Brut. Wer sich schwer tut, die winzigen Eier in den Zellen zu erkennen, kann eine Lupe mit zum Bienenstand mitnehmen – es erspart viel Zeit und Unsicherheit, die Königin nicht suchen zu müssen und trotzdem zu wissen, dass sie da ist. Kurz vor dem Abgehen eines Schwarms, stellt die Königin ihre Legetätigkeit ein, um wieder flugfähig zu werden. Es sind somit keine Stifte im Volk zu finden.

Brut in allen Stadien – neben der Königin sind die winzigen Stifte zu sehen
Schwarmzeit ist eine arbeitsintensive Zeit für ImkerInnen.
Brut in allen Stadien lässt auf eine intakte Königin schließen.

Es sind vor allem zwei Faktoren, die wir zur Schwarmkontrolle nutzen:

Rechtzeitiges Aufsetzen der Honigräume

Es ist wichtig, Honigräume rechtzeitig aufzusetzen, um Platz für den Nektar zu schaffen. Sie sollten schon ausgebaut sein, wenn eine große Tracht beginnt. So wird verhindert, dass das Brutnest verhonigt und die Königin in der Eiablage behindert wird. Am Ende einer Tracht kann, um das Verdeckeln einer Sorte zu beschleunigen, eine Zarge mit Mittelwänden aufgesetzt werden. Nach der Ernte ist auch ein guter Zeitpunkt, um eine Zarge mit Mittelwänden zu geben.

Entnahme von Brutwaben

Vorweg: Wenn die Ablegerbildung zur Schwarmverhinderung genutzt werden soll, muss sie rechtzeitig geschehen. Selbst die Entnahme von zahlreichen Brutwaben reicht oft nicht mehr aus, um den Schwarm zu verhindern, wenn bereits Weiselzellen angesetzt wurden! Das Prinzip dahinter ist, das oben beschriebene Verhältnis zwischen offener Brut und Jungbienen in der Waage zu halten. Weniger offene Brut, die zu pflegen ist, macht noch mehr Bienen arbeitslos.  Wichtig: nur die Entnahme von verdeckelten Brutwaben verringern die Schwarmneigung! Wer offene Brutwaben entnimmt, verstärken die Schwarmneigung, da weniger Bereich für Futterabgabe und Aktivität im Volk herrscht.

Das Entnehmen von Brutwaben führt dazu, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Mangel an Flugbienen auftreten wird. Wird der Zeitpunkt so gewählt, dass dieser in eine Trachtlücke fällt, muss durch die Entnahme der Brut mit keiner Ernteeinbuße gerechnet werden. Da verdeckelte Brut zwischen 10 und 21 Tage alt sein kann und die Entwicklung einer Jungbiene zu Trachtbiene weitere 21 Tage benötigt, muss mit weniger Trachtbienen zwischen dem 21. und 31. Tag nach der Brutentnahme gerechnet werden. Da bei uns meist nach der Akazie eine Trachtlücke von ein bis zwei Wochen herrscht, wird somit möglichst in der Mitte bis hin zum Ende der Raps-/Obstblüte mit der Brutentnahme begonnen. Ziel ist es, mit nur einem Eingriff und ohne Schwarmkontrollen für die restliche Saison auszukommen. Abhängig von der Volksstärke werden große Teile der verdeckelten Brutwaben aus den Völkern entnommen. Das können pro Volk zwischen drei und fünf für Zandervoll und zwei bis vier Brutwaben für Jumbo sein.

Klassische Brutableger

Brutableger werden durch die entnommene Brut aus anderen Völkern gebildet. Ein Brutableger muss so stark erstellt werden, dass er im Herbst die gewünschte Einwinterungsstärke erreicht. Beim Zandermaß sind dafür mindestens zwei verdeckelte Brutwaben mit reichlich aufsitzenden Bienen notwendig. Wer nicht zu stark vermehren will, macht stärkere Ableger und kann von diesen bereits mit einer Ernte von Spättrachten rechnen. Wer Königinnenzucht betreibt, kann die Ableger gleich mit Edelzellen bestücken. Diese werden mit einem Ausbeißschutz direkt zwischen die Brutwaben gehängt. Wer zu diesem Zeitpunkt noch keine Edelzellen hat oder nicht züchtet, muss dem Ableger die Möglichkeit für die Nachzucht einer Königin bieten. Dafür wird eine weitere Brutwabe mit Eiern und jungen Larven gegeben und zwischen die verdeckelten Brutwaben gehängt. Zum Abschluss wird eine Honigwabe am Rand an die Brut gehängt. Hier verwenden wir auch Futterwaben, die wir im Frühjahr entnommen haben. Der Rest wird mit Mittelwänden aufgefüllt.

Klassischer Brutableger.

Besonders ist darauf zu achten, bei der Ablegerbildung die Königin nicht mitzunehmen. Um sie zu finden ist es sinnvoll, auf das Bewegungsmuster der Bienen zu achten: Oft hat die Königin einen “Hofstaat” um sich. Sie hält sich bevorzugt auf offenen Brutwaben auf, wo sie legen kann – diese deshalb extra gut kontrollieren! Um diese Jahreszeit ist sie sehr gerne auf der Drohnenwabe. Im Honigraum ist sie kaum anzutreffen. Eine gezeichnete Königin findet sich natürlich besonders leicht.

Mit Acrylfarbe gezeichnete Königin mit ihrem Hofstaat.

Es ist ohne Probleme möglich, Brutwaben und Bienen verschiedener Völker bei der Ablegerbildung zu mischen.  Wir denken, dass es für eine kleine Imkerei, die keine Zucht betreibt, durchaus sinnvoll ist, Bienen einer Königin selbstständig ziehen und standbegatten zu lassen. Wir können hier züchterisch eingreifen, wenn die offene Brutwabe aus einem der besten Völker und bevorzugt von Reinzuchtköniginnen stammt. Im Lauf der Saison zeigt sich ohnehin, ob die Qualität der Königin zufriedenstellend ist, oder ob wir uns dazu entscheiden, nach der Saison umzuweiseln.

Wenn möglich werden Ableger außerhalb des Flugradius des Ursprungvolkes von drei Kilometern aufgestellt, damit die Flugbienen nicht ins alte Volk zurückfliegen. Wer keinen eigenen Ablegerstand hat, sollte die Ableger dementsprechend stärker bilden und die Fluglöcher unbedingt einengen, um den Ableger vor Räuberei zu schützen!

Nach neun Tagen können die zwei schönsten und größten Weiselzellen ausgewählt werden. Die anderen werden ausgebrochen, um nur die stärksten Königinnen schlüpfen zu lassen. Dieser Eingriff ist nicht zwingend notwendig. Nach weiteren zwei Wochen sollte die Jungkönigin zu legen beginnen. Eine Nachsicht ist erst erforderlich, wenn mit verdeckelter Brut zu rechnen ist. Wir kontrollieren unsere Ableger somit frühestens vier Wochen nach dem Erstellen, um zu kontrollieren, ob alles nach Plan gelaufen ist. Wenn bei der Kontrolle keine Königin in Eilage vorhanden ist, kann eine Weiselprobe durchgeführt werden oder der Ableger wird aufgelöst. Bei starken Ablegern kann bei erfolgreicher Weiselprobe diese im Volk belassen werden. Der Ableger bekommt somit eine zweite Chance mit den gezogenen Weiselzellen auf der Weiselprobe.

Weiselproben können bei jedem Volk oder Ableger durchgeführt werden, wenn Unsicherheit besteht ob eine Königin im Volk vorhanden ist. Eine offene Brutwabe aus einem anderen Volk wird ohne ansitzende Bienen in das zu prüfende Volk eingehängt. Wenn nach drei bis fünf Tagen Weiselzellen auf der Probe zu sehen sind, kann angenommen werden, dass keine Königin im Volk ist.

Da eine gute Entwicklung von Jungvölkern nur aus dem offenen Futter geschieht, sind Ableger besonders bei schlechter Tracht flüssig zu füttern. Wir verwenden dafür Zuckerwasser im Verhältnis 3:2. Es ist immer günstiger, mehrmals kleine Mengen von ca. ein bis zwei Litern zu geben, als große Mengen auf einmal. Langsame Futtergabe regt die Bienen zum Bauen an und steigert die Legerate der Königin.

Ablegerbilden mit Absperrgitter: der Saugling

Wenn in der Imkerei über das ganze Jahr Absperrgitter verwendet werden, ist ein sogenannter Saugling die rationellere Methode, um Ableger zu bilden. Dabei wird die gewünschte Menge an verdeckelten Brutwaben aus dem Volk entfernt, die Bienen zurück in den Brutraum abgeschüttelt und die leeren Brutwaben in eine neue Zarge eingehängt. Abschließend wird das Volk zusammengebaut und über dem Honigraum die Zarge mit den Brutwaben aufgesetzt. Nach ein bis zwei Stunden wird die Zarge wieder entfernt und bekommt einen neuen Boden und Deckel. Der Ableger ist somit fertig. Bei dieser Methode muss keine Königin gesucht werden und auch Flugbienen gehen nicht verloren, da von der Brut oberhalb der Honigräume vor allem Jungbienen angelockt werden. Diese Methode eignet sich besonders in der Tracht. Natürlich können auch bei dieser Ablegervariante Brutwaben und Bienen von verschiedenen Völkern gemischt werden.

Weiselzellen im Volk

Wer bereits Weiselzellen im Volk findet, kann einen Flugling durchführen: Dazu wird ein Brutableger gebildet (in diesem Fall mit Schwarmzelle) und an den Platz des alten Volkes gestellt. Das alte Volk bekommt einen neuen Platz am Stand; alle Weiselzellen werden gebrochen. So kehren die Flugbienen an ihren gewohnten Ort zurück, verstärken den Ableger, während dem alten Volk die Energie zum Schwärmen fehlt. Sollte beim Suchen der Weiselzellen die alte Königin gefunden werden, empfehlen wir gleich, einen Königinnenableger zu machen. Die alte Königin wird mit zwei gut besetzten Brutwaben und einer Futterwabe aus dem Volk entnommen und auf einen neuen Platz am Stand gestellt. Im Altvolk lässt man ein bis zwei schöne Weiselzellen stehen und kontrolliert drei Wochen später ob die junge Königin begattet wurde. Besonders bienengerecht ist das Vorwegnehmen des Schwarms, indem man ein Volk mit Weiselzellen in drei bis vier gleich starke Ableger aufteilt. In jedem Ableger sollte min. eine Schwarmzelle vorhanden sein. Diese Methode eignet sich vor allem, wenn der Bienenbestand vergrößert werden soll.

Was die Varroamilbe macht

Für uns Imker*innen muss klar sein, dass sich immer Varroamilben in unseren Bienenvölkern befinden. Der Begriff der Restentmilbung für die Winterbehandlung lässt den Trugschluss zu, dass wir alle Milben aus den Völkern entfernen können. Die Wirksamkeit von Behandlungen liegen im idealen Fall nahe bei 100%. Ab dem Frühling kommt es aber durch Verflug, Räuberei und Nachbarbesuche zu einer natürlichen Verteilung auf Bienenständen im Flugradius. Neue Studien zeigen, dass Brutpausen im Bienenvolk dazu führen, dass weibliche Milben zeitlich infertil werden. Das bedeutet, dass die meisten Milben in den ersten Brutzyklen im Winter nicht fortpflanzungsfähig sind. Das führt zu einer verlangsamten Vermehrung der Milben im Frühling. Dadurch lassen sich auch die positiven Erfahrungen durch Brutpausen im Sommer erklären. Auch dem Bienenschwarm kommt dies zu Gute.

Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass weder das Drohnenschneiden noch andere Frühlingsbehandlungen notwendig sind, wenn Völker im Vorjahr ausreichend behandelt wurden.

Das Verteilen der Milben durch die Ablegerbildung hat sich als ausreichend für uns erwiesen. Jetzt verdeckelte Brut zu entnehmen bedeutet, auch die Milbenpopulation in den Wirtschftsvölkern zu verringern. Besonders in Gebieten, in denen der Frühling heuer so früh begonnen hat wie in Wien und im südlichen Burgenland könnte das diesmal von großer Bedeutung sein, denn der frühe Start ins Bienenjahr fördert auch die Vermehrung der Milbe, die sich bekanntlich exponentiell vermehrt.

Foto Drohnenbrut/Baurahmen

Baurahmen für Drohnenbrut

Nach der Entwicklung im Mai freuen wir uns schon darauf, den nächsten Artikel der süßen Honigernte zu widmen!

[1]zum Weiterlesen: https://www.beeculture.com/swarm-initiation-a-nurse-bee-hypothesis/

[2]The effect of induced changes in sexual asymmetry of honey bees (Apis mellifera) on swarming behaviour, Roman Linhart, Vítězslav Bičík, Jiří Vagera

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